Bosnien und Herzegowina

Was gibt es so zu sagen über Bosnien und Herzegowina?

Es ist ebenfalls ein Balkanland und gehörte früher zu Jugoslawien.

Die Währung ist die Konvertible Mark und 1€ entspricht in etwa 2 Mark.

Für den Liter Diesel haben wir ca. 1,05€ bezahlt. (Benzin ebenso)

Das Land unterteilt sich in drei Gliedstaaten: Bosnien, Herzegowina und Srpska. Es gibt 3 Präsidenten, die sich während einer Legislaturperiode immer wieder abwechseln. Wobei sich Srpska noch stärker abspaltet.

Etwa 50% der Einwohner gehören dem Islam an, stark vertreten ist auch das Christentum und die orthodoxen Serben. Ungefähr 700 Juden leben im Land.

3,5 Millionen Menschen leben hier. 1990 waren es fast 4,5 Millionen.
Die Einwohnerzahl sinkt weiter.

Die Straßen sind im akzeptablen Zustand, es gibt aber kaum Autobahn. Auf den Landstraßen kann man jedoch kaum schneller als 60 km/h fahren.
Im Tunnel ist es mitunter total duster.

Die Polizeipräsens ist stärker als bei uns. Jedoch wurden wir nie angehalten. Es finden viele Geschwindigkeitskontrollen statt.

Das unübersehbar beliebteste Auto ist hier der Volkswagen. Mitunter kann man hier echte Oldtimer entdecken.

Das Land gilt touristisch als sicher, aber es gibt immer noch Gebiete mit Landminen. Zumeist sind diese aber durch Schilder gekennzeichnet. 
Das Gleiche gilt übrigens auch für Kroatien.

Das Leben für uns war hier vergleichsweise günstig, was Einkauf, Eintritt oder Essen gehen anbelangt. Campingplätze waren dagegen im Vergleich eher teuer.

Da wir ohne Vorbehalte und Erwartungen in dieses Land einreisten, waren wir wirklich positiv überrascht. Über Landschaft und Natur, aber vor allem über die Herzlichkeit der Menschen, die wir kennenlernten.
Wir hätten aber auch nicht gedacht, dass nach über 20 Jahren die Auswirkungen des Bosnienkrieges noch so deutlich zu sehen und zu spüren sind. Das hat uns nachdenklich gemacht und ist uns unter die Haut gegangen.
Wir empfanden es in den Städten aber auch als friedlich zugehend zwischen den Religionen. 
Bosnien ist auf jeden Fall eine Reise wert, aber man muss sich zunächst an einen anderen Standard gewöhnen.

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