Im Schnee am schwarzen See

Was für ein Ausblick gleich nach dem Aufwachen! Da kann man wohl kaum widerstehen und muss gleich mal raus.
Nachts haben wir allerdings wieder gebibbert. Wir dachten eigentlich das hätten wir in Deutschland hinter uns gelassen.
Wir genießen den Morgen, lassen es ruhig angehen. Es wird gespielt, gemalt, gebastelt.
Wir entscheiden uns dazu, es doch nochmal zum schwarzen See zu versuchen. Dann diesmal eben auf anderem Wege. 
Auch gar nicht so übel, oder?
Also mal ehrlich, wir genießen wirklich diese Einsamkeit und den Frieden, den dieses Fleckchen Erde hier ausstrahlt. Kurz vor Erreichen des Ortes Zabljak, entdecken wir doch tatsächlich eine Gruppe von Wildpferden. Nun bin ich wirklich kein Pferdemädchen, aber dieser Augenblick hat wirklich etwas Magisches und versprüht das Gefühl von Freiheit.
Wir trudeln zur Mittagszeit auf unserem Campingplatz ein, der wohl heute erst seine Saison eröffnet. Es wird noch gebaut und geputzt. Wir dürfen trotzdem hier stehen, für die Kinder wird direkt noch schnell die Schaukel aufgehangen. 
Wir vertrödeln ein bisschen die Zeit, hören dem Geblöke der Schafherde 100 Meter weiter zu und plötzlich stehen sie vor uns.
Der schwarze See ist nicht weit entfernt und wir fahren die 5 Kilometer bis zum Parkplatz. Von dort aus sind es noch ungefähr 700 Meter zu laufen.
Die Kinder sind heute ziemlich flott zu Fuß unterwegs, denn am Wegesrand liegt stellenweise hüfthoch noch Schnee.
Ach wie schön, bei solchen Temperaturen im Schnee zu spielen.
Schön, schön. Alles ist ganz liebevoll hier gemacht mit Picknickbänken, es gibt sogar einen Klettergarten und im Sommer werden hier Kajaks verliehen.
Wir folgen dem Wanderweg entlang des Wassers und können gar nicht genug bekommen. Was für ein idyllisches Plätzchen.
Warum er schwarzer See heißt, können wir uns übrigens auch nicht erklären, ist eher doch eher olivgrün. Aber schön ist es hier allemal.
Neue Bekanntschaft
Neue Bekanntschaft
Alles freut sich hier über die warmen Sonnenstrahlen. 

Frühlingsgefühle

Wir laufen zurück und sind bestimmt gute 2 Stunden unterwegs. Aber heute läuft es einfach, die Kinder laufen den ganzen Weg. Da sind selbst wir erstaunt.
Kurz vorm Womo holen wir uns dann noch unseren Montenegro-Cache. Yeah!
Auf Cache-Suche
Auf Cache-Suche
Im Ort noch schnell frisches Brot und Obst gekauft, treffen wir auf alte Bekannte. Zumindest auf 2 von ihnen. Gut, so wild scheinen sie ja dann doch nicht zu sein. Oder einfach nicht menschenscheu. Freiheit bedeutet ja nicht, sich in der Wildnis aufzuhalten, sondern dort wo man sich ohne Einschränkungen wohl fühlt.
Zurück auf dem Platz sind wir dann ganz allein. Leider stellen wir auch fest, dass es noch kein warmes Wasser gibt. Nun gut, müssen wir es heut eben wieder auf die altmodische Art am Waschbecken tun ;-)

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Kommentare: 3
  • #1

    Manu-Mama-Oma (Montag, 23 April 2018 07:51)

    Guten Morgen ihr Lieben, die letzten beiden Tage klingen ja sehr nach Abenteuer, ich gebe zu, für mich wäre das nix-zuviel Aufgeregtheit :) Aber Euch geht es gut und ihr scheint jetzt so richtig in der Weltreise angekommen zu sein. Meine Gedanken begleiten Euch. Liebe Grüße aus Berlin

  • #2

    Tante Jule (Montag, 23 April 2018 19:18)

    Hey na ihr :)
    Wie cool, dass ihr da im Schnee spielen konntet. Das sieht super aus! Und So viele Tiere um euch herum und liebe gastfreundliche Menschen, das freut mich sehr! Viele liebe Grüße von Lotti und Milou soll ich euch bestellen! ;)

  • #3

    Die Ex-Nachbarn (Montag, 23 April 2018 22:51)

    Hallo ihr Weltenbummler!
    Wir schauen auch immer mal wieder in euren blog rein und sind absolut fasziniert von euren Erlebnissen und den Fotos. Man hat ja gar keine Vorstellung davon, wie schön die Gegenden sind, die ihr bereist! Danke, dass ihr uns für unsere nächsten Reisen inspiriert :)
    Die einzigen Berge bei uns bestehen noch immer aus Umzugskartons...

    Liebe Grüße
    Larissa, Max und Marlon