Ausflug zur Rozafa-Burg

Heute Morgen ist es doch tatsächlich mal ein bisschen bewölkt. Dann nehmen wir uns heute mal die Burgbesichtigung vor.
Aber nicht ohne uns vorher nochmal ein Frühstück zu gönnen. Übrigens auf Drängen der Kinder hin. Na für 7€ können wir auch nicht meckern und lassen es uns schmecken.

Dann also wieder Sachen gepackt und zum 3. Mal durch Shkodra. Aussprechen können wir es aber deswegen immer noch nicht.
Die Rozafa-Burg wurde bereits im 4.Jahrhundert vor Christi gebaut und wurde von verschiedenen Völkern genutzt.
Wir sind scheinbar nicht die Einzigen, die die Idee heute hatten und so kommt es, dass wir uns in einer riesigen Traube von Schulklassen wiederfinden.
Auf ins Getümmel
Auf ins Getümmel
Das Gelände ist zum Glück recht groß, sodass sich das Menschengewimmel etwas auflöst. Von oben hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt und Umgebung.
Zu sehen sind auch die Viertel, in denen die Roma leben.
Mittlerweile ist es doch ganz schön heiß geworden und wir brauchen eine Abkühlung. Das Eis hat nicht gereicht, deswegen machen wir uns wieder auf den Rückweg.
Unterwegs machen wir noch Halt an der Brücke von Mes.
Joa, ganz nett anzusehen.
Hier noch ein paar Eindrücke von unterwegs.
Jemand Lust auf Schuhe kaufen?
Jemand Lust auf Schuhe kaufen?
Fährt noch.
Fährt noch.
Fast jeder hat hier eine Kuh für den Eigenbedarf.
Fast jeder hat hier eine Kuh für den Eigenbedarf.
Die Friedhofsverwaltung
Die Friedhofsverwaltung
Uns war ja in Bosnien/Herzegowina aufgefallen, dass vor allem im ländlichen Teil fast ausschließlich Volkswagen gefahren wird.
Und hier ist es Mercedes. Tatsächlich ist es mindestens jedes 2. Auto. Sowohl alte, als auch neue Modelle.
Die robusten, alten Karossen erfreuen sich wegen der schlechten Straßen großer Wertschätzung. Die meisten hatten einen deutschen Vorbesitzer, der sich besonders in den wilden 90iger Jahren nicht immer ganz freiwillig von seinem Benz getrennt hat. Der größte Teil ist mittlerweile aber mit legitimen Papieren unterwegs.
Hin und wieder sieht man sogar noch Autos mit deutschem Kennzeichen und abgekratzer TÜV-Plakette.
Den Nachmittag verbringen wir am und auf dem Wasser. 
Wir lassen uns am Abend nochmals überreden und gehen im Restaurant essen :-)) Dabei können wir den schönen Sonnenuntergang genießen.
Dies wird nun unsere letzte Nacht sein an diesem schönen Fleckchen Erde. Wir sind jetzt bereit für Albanien. Wir sind froh, hier die 4 Tage erstmal angekommen zu sein. Es gibt so viel Neues zu sehen, aufzunehmen, einzuordnen, zu verstehen und anzunehmen. Dieses Land ist einfach ganz anders. Aber wir lassen uns ein auf dieses Abenteuer und sind gespannt, was es zu erleben gibt.

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