Wasserfall in Bogova und Corovoda Canyon

Sonntag 6. Mai, Montag 7. Mai, Dienstag 8. Mai 2018
Wir schlafen ganz gut bei Niko, obwohl wir ja mitten in der Stadt stehen. Am Morgen gönne ich mir noch die Erlebnisdusche, bei der man die Wahl hat zwischen kalt und 3 Tropfen pro Sekunde oder harter Strahl und kochendheiß. Am Ende kämpfe ich dann noch mit der Duschkabine um überhaupt wieder raus zu kommen. Aber man fühlt sich wieder frisch.
Wir gehen noch ein paar Schritte durch Berat, kaufen frisches Brot, Obst und Gemüse und dann geht die Fahrt weiter.
Eine knappe Stunde brauchen wir für die 25 Kilometer nach Bogova. Puh!
Dort gönnen wir uns dann erstmal ein Mittag. Diesmal gibt es auch mal ein Foto, damit ihr wisst, was die Speisekarte so hergibt.
Mit 14€ sind wir dabei :-)
Gut gestärkt gehen wir vom Lokal los. Unser Ziel ist ein Wasserfall. Es gilt einige Hindernisse zu überwinden, vor allem die Brücke erfordert Mut ;-)
Unterwegs treffen wir Ziegen, Kühe, Esel, Pferde, Katzen, Hühner, alles was man hier eben so braucht.
Der Wasserfall ist nett anzusehen und wir machen ein Pause. Das Wasser ist leider eiskalt und so werden nur die Füße erfrischt. 
Zurück werden wir noch von einem Toyota mit Berliner Kennzeichen überholt, das Lenkrad allerdings auf der rechten Seite. Also falls den jemand vermissen sollte, bitte bei uns melden.
Die Kinder wandern echt den ganzen Weg, fast 5 Kilometer. Man, sind wir stolz.
Noch weitere 30 Kilometer liegen nun vor uns, wir wollen zum Canyon von Corovoda.
Wir schlengeln uns durch das Tal, es geht bergauf und bergab, Straßenbelag ist ganz albanisch recht durchlöchert.
Am Canyon dann angekommen, erwartet uns ein Gewitter mit viel, viel Regen.

Nun gut! Hier gibt es einen kleinen „Campingplatz“ an dem man zumindest bewacht stehen kann. Die Spanier die neben uns bei Niko standen, sind auch wieder da :-)
Am nächsten Morgen fallen wir quasi direkt vom Womo auf die Aussichtsplattform und genießen den Blick weit nach unten.
Immer an der Schlucht entlang, gibt es einige Aussichtspunkte, die wir alle abklappern.
Ein Stück weiter kommen wir dann auch zum Fluss runter, wir machen dort ein Päuschen und sind gut beschäftigt mit Staudamm bauen und Gegend erkunden.
Nun heißt es wieder viel Fahren, da die Straße für uns hier beendet ist. Weiter geht es nur mit 4x4.
Um an die Küste zu kommen, liegen noch über 100 Kilometer vor uns. Das wird anstrengend. Aber zunächst haben wir wenigstens noch schöne Ausblicke.
Auch auf den Straßen ist heut wieder einiges los.
Tankstelle vorübergehend geschlossen
Tankstelle vorübergehend geschlossen
Wir erreichen endlich Fier, eine größere Stadt in der Nähe der Küste. Durch die Städte durchzufahren, ist eigentlich immer ganz spannend. Es gibt so viel für uns Ungewöhnliches zu entdecken. Oder kennt ihr in Berlin eine Straßenecke, an der man Hühner kaufen kann?
Stromkabelwirrwarr in Fier
Stromkabelwirrwarr in Fier
Nun wollen wir aber wirklich nur noch Ruhe nach so viel Fahrerei und landen wieder mal direkt am Meer. Wir parken im Sand und für die Nacht haben wir auch noch direkt ein paar Wachhunde organisiert.
Und im Dunkeln tauchen wieder unzählige Glühwürmchen auf. Leider kann man keine Bilder oder Videoaufnahmen machen.
Heute Morgen sind die neugewonnenen Freunde immer noch brav bei uns am Womo, aber wir ziehen weiter.
Nochmal durch Fier, denn wir müssen einkaufen. Da geht ja auch mal eben der halbe Tag drauf. Erst halten wir beim Bäcker, dann beim Supermarkt, dann am Obst- und Gemüsestand. Der hat aber nicht alles, was wir brauchen, also weiter zum nächsten. Zum Schluss noch tanken.
Wir fahren weiter Richtung Vlore, landen wieder am Meer. Hier gibt es aber auch immer viel zu entdecken. Ist doch die Natur meist recht unberührt. Schildkröten, Eidechsen, Frösche und Krabben könnnen beobachtet und studiert werden.
Einen kleinen Spaziergang machen wir noch zu einem Kloster auf einer kleinen Insel. Das ganze liegt in einer Lagune. Hier gibt es viele Vogelarten, sogar Pelikane und Flamingos. Die können wir leider nicht entdecken, aber wir finden uns in einer Hochzeitsgesellschaft wieder. Das Brautpaar nutzt die Kulisse für Ihre Hochzeitsfotos. 
Vom Kloster selbst darf man leider keine Fotos machen.
WUAHAHA
WUAHAHA
Zum Abend gibt’s natürlich wieder ein kräftiges Donnerwetter. Ohne können wir wohl schon gar nicht mehr schlafen...

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