Mal wieder am Ohrid-See

Mercedes-Fan-Außendusche
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Also alle nochmal ab ins Wasser und dann los! Wir haben heute viele Kilometer vor uns.
Wir durchqueren ein letztes Mal Shkodra, unsere liebste Stadt in Albanien.
Seit 2 Wochen ist Ramadan und selbst in der eher christlich geprägten Stadt bekommt man dies zu spüren.
Vormittags herrscht hier reges Treiben, aber am Nachmittag werden die Bürgersteige hochgeklappt. Shkodra wirkt wie ausgestorben.
Aber wir fahren 12 Uhr los und können noch das bunte Gewimmel beobachten. Hier gibt es einfach immer was zu sehen und Neues zu entdecken.
Deutsche Autos zu verkaufen....
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Hier wird Gemüse verkauft.
Hier wird Gemüse verkauft.
Wir wollen durchbrettern nach Elbasan und landen auf dem Weg dahin mitten in der Haupstadt Tirana. Wir dachten eigentlich, dass es eine Umgehungsstraße gibt, aber Fehlanzeige. Wir stecken erstmalschön im Stau. Na und das ist ein Erlebnis in Albanien. Alles fährt kreuz und quer, aus 3 Spuren werden kurzerhand 6 und gehupt wird natürlich ohne Ende.
Dann haben wir es endlich geschafft und fahren auf einer Stadtautobahn, die uns an unsere A100 in Berlin erinnert. Nur, dass es hier auch hin und wieder Fahrräder und Fußgänger hinverschlägt.
Im Stau
Im Stau
Das kommt uns aber bekannt vor.
Das kommt uns aber bekannt vor.
Nun geht’s aber wieder rasant vorwärts nach Elbasan. Dort soll uns der älteste Basar Albaniens erwarten, aber als wir endlich da sind, sind wir mega enttäuscht. Nur ein paar Stände und auch keine besonderen Sachen, die angeboten werden. Es lohnt sich nicht mal ein Foto :-(
Zumindest Obst, Gemüse und Brot bekommen wir hier. Vielleicht liegt es auch  am Ramadan. Es scheint nüscht los zu sein. Ist ja auch schon 16 Uhr jetzt.
Die Albaner fahren heute aber auch wie die Henker. Herrje, in 5 Wochen Albanien fanden wir es verkehrsmäßig zwar immer etwas turbulent, aber nie gefährlich. Heute ist was los! Eine Herzattacke jagt die nächste. 
Wir gehen nochmal einkaufen, unsere letzten LEK auf den Kopf hauen. Und dann düsen wir rüber. Ab nach Mazedonien. Das bedeutet, allerdings nochmal im Schneckentempo über die Berge. Aber oben angekommen, hat man einen tollen Ausblick. Man fährt direkt auf dem Bergkamm und kann links nach Albanien schauen und rechts nach Mazedonien und den Ohridsee.
Nach 220 Kilometern heute erreichen wir endlich unseren Platz am Ohridsee. Jaaaaa, ich weiß, hier waren wir auch schon mal und wir scheinen irgendwie nur im Kreis zu fahren. Nee nee, so ist das aber nicht. Viele Straßen führen ans Ziel und wir sind keine 2 mal gefahren. Hier waren wir vor 10 Tagen oder so schon mal und haben unsere erste Nacht in Mazedonien verbracht. Es war aber auch einfach so nett hier mit dem Kaffee und Raki frei Haus und für 10€ kann man ja nun wirklich nichts falsch machen :-))

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