Zum Prespa-See

Benni wacht total gerädert auf, er musste die Nacht mit Lenny im Zelt verbringen. Lenny wollte unbedingt ein Abenteuer und hat das voll durchgezogen, was wir eigentlich nicht gedacht hätten. Nun musste Benni da eben auch mit durch, ohne Luftmatratze!!! Also Klaas und ich haben hervorragend geschlafen so allein im Womo ;-)
Zum Abschied bekommen die Kinder von dem Campingplatzbesitzer noch Eis und Süßigkeiten geschenkt. Die Leute waren aber auch echt so super nett hier. Aber irgendwann muss es ja mal weiter gehen für uns.
Wir wollen zum Prespasee. Er ist 34km lang, 10km breit und 54m tief. Er entwässert sich unterirdisch in unseren guten Bekannten, den Ohridsee. Den See teilen sich Mazedonien, Albanien und Griechenland. Er liegt in einem Nationalpark und ist Naturschutzgebiet. Er ist total dünn besiedelt und touristisch kaum erschlossen. Viele Vogelarten leben hier, unter anderem die seltenen Krauskopfpelikane. Und wir haben Glück und können sie entdecken.
Eigentlich sollte es auf dieser Seite vom See auch einen Campingplatz geben, aber der spricht uns nun wirklich nicht an. Es geht vorbei an einem großen, leer stehenden Hotelkomplex, alles ist total verlassen und gruselig. Zum Eingang des Campingplatzes fahren wir schon gar nicht mehr, so unheimlich ist das hier.
Also muss ein anderer netter Platz her und durch etwas unwegsames Gelände kommen wir dann auch an einem perfekten, einsamen Plätzchen direkt am Wasser an.
Wir durchstreifen noch etwas die Umgebung und finden einen Felsen, in dem eine Art Altar eingerichtet ist. Sogar noch mit einem Osterei :-)
Baden kann man hier auch. Wir sehen nur EINE Seeschlange und das Wasser ist schön warm. Der See soll zwar sehr fischreich sein, aber wir probieren erst gar nicht unser Anglerglück. Es gibt wieder Grillwürsten am Lagerfeuer, Salat und gebratenes Gemüse.
Abendstimmung am Prespasee
Abendstimmung am Prespasee

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