Von See zu See und zwischendurch nach Bitola

Guten Abend, werte Leser! 
Wir begrüßen Sie heute aus:
HELLAS!!!!! 

oder für die deutsch sprechenden unter Ihnen:
GRIECHENLAND!!!!!

Ein Klassiker unter den Womoreisenden!
Ein bombastisches Programm steht wieder auf dem Plan: Einsame Buchten, weiße Sandstrände, antike Stätten, grandiose Bergkulissen, Schluchten, Höhlen, gutes Essen, einfach alles was wir uns wünschen. Wir sind gespannt, ob auch alles tatsächlich so ist und es auch nicht zu voll wird. schließlich haben wir jetzt schon Juni.
Aber nun erstmal zurück zum Morgen des Tages. Der begann ja noch in Mazedonien. Und zwar ganz entspannt. Wir genießen die Sonne und Einsamkeit am und im Wasser.
Erstmal im Schlafanzug an den See
Erstmal im Schlafanzug an den See
Wir durchstreifen sanfte, bewaldete Hügel auf dem Weg nach Bitola. Die Straßen sind 1A. Daran sind wir gar nicht mehr gewöhnt. Man kommt so schnell vorwärts.... Nur auf Schildkröten und sonstiges Getier muss weiterhin Acht gegeben werden.
Bitola war bis 1945 einst Hauptstadt von Mazedonien und schon immer sehr geschichtsträchtig. Die Stadt wird durch den Fluss Dragor in Nord und Süd geteilt. 
Wobei der Norden sehr osmanisch geprägt ist. 
Wir bummeln durch einen riesigen Basar, aber es geht total entspannt zu. Unmengen an Gemüse und Obst warten auf hungrige Mäuler. Na da schlagen wir doch gern zu. Benni muss zwischendurch zum Womo laufen, weil wir so viel gar nicht tragen können. Die Preise sind einfach unschlagbar. Wir geben gerade mal 10€ aus und da ist schon ein Glas Honig für 2,50€ dabei. 
Ein Eis gibt’s dann aber trotzdem noch!! :-)
Den Südteil der Stadt prägt eine große Einkaufsmeile, die wir aber nicht mehr durchschlendern. Die Kinder haben einfach keine Lust mehr. Uns fällt wieder auf, wie nah Kirche und Moschee hier beieinander stehen.
Die Stadt ist wirklich total sympathisch und  auf jeden Fall einen Ausflug wert.
So und nun? Planlos überlegen wir, wie es weitergehen soll und entscheiden spontan nach Griechenland umzusiedeln. Warum auch nicht? Es wird immer heißer und ein paar Tage am Meer wären da bestimmt nicht verkehrt.
An der Grenze ist erstmal gar nichts los, wir warten eine Weile, eh sich überhaupt mal jemand blicken lässt. Der Zollbeamte scheint sich auch zu freuen, dass mal jemand vorbei kommt. Er erzählt uns, wo wir denn überall hinreisen sollen, weil es dort sooooo schön ist :-)
Nun sind wir wieder in der EU. Also 1 GB Internet frei. Yippieh! Und was das sonst noch für uns bedeutet, wissen wir nicht.
Bis zum Meer ist es für heute dann aber doch zu weit und so finden wir einen Platz am Vegoritida-See. Der warme Wind tut gut, nur werden wir von unendlich vielen Pollen total eingeschneit. Na zumGlück ist von uns keiner allergisch.
Hier stehen nun auch schon 3 andere Womos. Na es ist wohl doch langsam mehr los.
Und dann erblicken wir auch hier noch einen Pelikan. Davon hatten wir gar nichts gelesen und scheinbar geht es ihm auch nicht gut.
Das bleibt auch bei den Einheimischen nicht unbemerkt und kurzerhand findet hier eine Pelikanrettungsaktion statt.
Kalinichta und schlaft gut! 
Bis morgen wieder!

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