Pitschnass auf dem Olymp

Unsere beiden neuen Freunde, die Fellnasen haben treu unterm Womo geschlafen. Auch heute sind sie ganz begehrt bei Lenny und Klaas und wir haben alle Hände voll zu tun :-)
Die ganze Nacht hab ich gegrübelt, wie es mit den beiden Rackern weiter gehen soll, hab recherchiert und ein griechisches Tierheim kontaktiert. Und als wir vom Baden zurück kommen, sind sie einfach nicht mehr da und nicht aufzufinden. Nagut, haben sie das eben allein entschieden.
Heute haben wir klare Sicht und können bis zum Olymp gucken, die mythenumwobene Gebirgskette der Götter.
Und wir wollen heut dahin. Die Berge des Olymps sind die höchsten Griechenlands mit knapp 3000 Metern. In der griechischen Mythologie war der Olymp der Sitz der Götter, allen voran Zeus.
Das wird wieder ne steile Anfahrt. Puh, Womo muss ganz schön ackern. Kurz vor unserem Ziel bewölkt es sich und fängt an zu regnen. Naja, umkehren kommt jetzt nach den anstrengenden Kilometern irgendwie auch nicht mehr infrage. Also weiter zum Parkplatz und siehe da, wir treffen alte Bekannte aus Albanien. Wie oft uns das schon passiert ist. An völlig unterschiedlichen Orten die gleichen Leute zu treffen. Ein junges Pärchen aus Österreich, mit denen hatten wir damals an den heißen Thermalbecken in der Llengarica-Schlucht gestanden.
Wir kommen natürlich wieder ins Quatschen und dann hört es auch auf zu regnen.
Ein paar Schritte laufen wir bis zu einem alten Kloster, für mich heißt es wieder, einen lang Rock anziehen. Die Kulisse mitten in den Bergen ist wirklich wunderschön und das Kloster irgendwie wieder ein magischer Ort.
Vom Kloster aus führt ein 20 minütiger Wanderweg durch eine Schlucht zu einer „Heiligen Höhle“ mit Kapelle. Ein Blick gen Himmel, na wird schon schief gehen!
Der Wanderweg ist toll, führt uns durch den Wald, über einen Fluss, zu einer kleinen Höhle und dann lässt es Zeus, der Gott des Donner und Blitz so richtig krachen und wir stehen mitten im Gewitter und werden nass bis auf die Schlüpper. Bis zum Ziel ist es eigentlich nicht mehr weit, aber das laute Grollen jagt den Kindern ein bisschen Angst ein und wir kehren um.

Am Womo angekommen, hört es auf zu regnen. Das war so klar! Aber wir sind völlig durchweicht und wechseln einmal komplett unsere Kleidung. Na das ist wieder lustig im Womo alles zum Trocknen aufzuhängen.
Nun aber ab ans Meer! Bei schönstem Sonnenschein fahren wir wieder bergab und versprechen uns, irgendwann nochmal herzukommen. Dann laufen wir auch bis ganz nach oben auf den Olymp. Aber für heute ist die Luft raus.
50 Kilometer fahren wir noch, dann können wir endlich die Wäsche draußen aufhängen zum Trocknen und wieder im Meer baden. Hier unten ist wieder total heiß und wir können uns gar nicht mehr vorstellen, dass wir eben noch gebibbert haben.
Wir sitzen bis spät abends am Wasser und buddeln. Hier ist ja eine Stunde Zeitverschiebung nach vorn. Wir können uns aber irgendwie nicht daran gewöhnen und so gehen wir meist erst 22:30 griechischer Zeit ins Bett. Schlafen dafür aber auch bis halb 9 :-))

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Kommentare: 2
  • #1

    Jule die coole (Montag, 11 Juni 2018 22:28)

    Hallöchen ihr vier :)
    Euch geht es sichtlich gut und ihr habt es auch wieder ins warm geschafft. Sehr gut :)
    Was waren die zwei kleinen Hunde süß �Aber vielleicht ist es nun gut so wie es kam, und Anja kann wieder ruhig schlafen :)
    Macht’s euch schön und allerliebste Grüße :)

  • #2

    Die Mahsldorfer (Donnerstag, 14 Juni 2018 16:15)

    Es ist schön, Euch so regelmäßig folgen zu können :o) Ihr seid also nicht allein.. auf euren Wegen ;o)

    ps. Benni.. die WM startet. Hoffe, Du hast trotz aller Unstände die Möglichkeit einige Spiele zu sehen :oD ���⚽️

    Bis bald.. ��