Durch Bulgarien

Zeitig werden wir von Hundegebell geweckt und so kommt es, dass bereits 8:00 Abmarsch zum Wasserfall ist. Na das nenn ich mal Urlaub!
Gleich am frühen Morgen steigen wir unzählige Stufen hinauf, ein paar hinab, um dann wieder hochzulaufen und nach einer halben Stunde sind wir am Wasserfall.
Kakaopause
Kakaopause
Und weiter geht’s. Unsere restlichen 1000 Denar wandeln wir um in Diesel. 1 Euro sind übrigens 60 Denar.
Aber an der letzten Tankstelle vor Bulgarien ist erstmal der Strom ausgefallen. Also heißt es eine Viertelstunde warten und dann kann getankt werden.
Noch schwieriger gestaltet sich das Brot kaufen. Der Supermarkt hat immer noch keinen Strom, somit geht die elektrische Schiebetür nicht auf und der nächste Laden wartet noch auf seine Brotlieferung. Im nächsten Dorf klappt es dann endlich und dann sind es nur noch 2 Kilometer bis zur Grenze.
Und an der Grenze sind wir dann eine Weile beschäftigt. Es ist zwar nichts los, aber die Grenzbeamten nehmen es heute mal sehr genau. Schon auf mazedonischer Seite werden 2x unsere Pässe kontrolliert und auch den Kindern wird im Womo ein Besuch abgestattet. Auf bulgarischer Seite erfolgt ebenfalls ein Kontrollgang im Inneren unseres Gefährts und dann wird noch gegrübelt, warum unser Auto nur halbjährig zugelassen ist. Nachdem wir dann noch für 8€ die Autobahnplakette gekauft haben, können wir endlich weiterfahren.
Puh! Ansonsten hat sich erstmal nichts verändert. Die Landschaft ist dieselbe und auch hier sind die Bauern noch mit Pferdekarren unterwegs und auch die Häuser sehen alt und abgewohnt aus. Aber Bulgarien gehört zur EU.

Wir halten uns nicht lange hier auf, wollen aber doch was sehen vom Land. Und so steuern wir auf ein Thermalgebiet zu.
Wir spazieren durch einen wirklich hübsch angelegten Park, in dem heiße Thermalquellen kleine Teiche gebildet haben. 75 Grad ist das Wasser heiß!!!! Unbegreiflich wie bei den Temperaturen noch Schildkröten, Frösche und Fische leben können.
Und dann entdecken wir außerhalb des Parks noch den natürlichen Lauf der heißen Quellen. Schwefeldampf steigt uns in die Nase und die Mutigen von uns bekommen hier absolut saubere Füße. Bei den Temperaturen wird alles lupenrein. Die Kinder hatten sich auf Baden gefreut, aber selbst in den etwas weiter abseits gelegenen kleinen Becken sind es bestimmt immer noch 50 Grad. Das hält man echt nicht aus.
Aber dann! Wir sind schon wieder am Womo angekommen und wollen losfahren, entdecke ich noch ein kleines Minifreibad. Zum Glück können wir mit Euro den Eintritt bezahlen und landen in einer kleinen Oase. Das Wasser hat hier bestimmt immer noch 35 Grad, also ungefähr soviel wie die Außentemperatur. Eine Erfrischung ist es jetzt nicht gerade, aber es ist trotzdem total cool und wir haben eine Stunde Spaß im Pool.
Und Schwupp stehen wir schon wieder an der Grenze, diesmal zu Griechenland. Hier ist heute ganz schön was los, wahrscheinlich weil Freitagnachmittag ist. Die Griechen machen aber kein Tamtam und ruckzuck sind wir durch.
Vom Grenzposten fahren wir direkt in die Mautstelle und wir wissen sofort wieder, warum wir Griechenland unter anderem verlassen hatten. Die Dame ist dann noch etwas pampig, weil wir kein Kleingeld haben, zumindest tun wir so, aber das hat sie umsonst. Ein kurzes Stück ist die Autobahn auch echt schnieke und dann kommt’s. Wir kommen nur noch mit 50 km/h vorwärts. Schlaglöcher, Spurrillen, alle fahren kreuz und quer, um irgendwie ihr Auto heil über den Asphalt zu kriegen.
Na für 6€ darf man nicht meckern.
Na für 6€ darf man nicht meckern.
Wir stehen an JEDER Ampel und davon gibt es so mega viele hier. Man man man! Wie zu Hause.
Aber nach dem ersten Groll finden wir noch einen schönen Platz direkt am Meer. Wir werden wieder mal von Gewitterwolken bedroht, aber diesmal ziehen sie einfach an uns vorbei :-)
Unser Datenvolumen reicht jetzt nicht mehr aus, um die restlichen Fotos hochzuladen. Morgen wollen wir endlich mal wieder auf einen Campingplatz. Dann kommen die Bilder vom Meer!

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