Tiflis (Tbilisi)

Huch, das war ja mal wieder etwas kühler heute Nacht. Aber das war eigentlich klar. Am Morgen bekommen wir Besuch von einer Gruppe Pferde. Dann verabschieden wir uns von unseren Nachbarn, vielleicht sieht man sich ja nochmal.
Übrigens sind wir jetzt wohl hier oben im Kaukasus am weitesten weg von zu Hause. Stolze 4158 Kilometer trennen uns gerade von Berlin, wenn wir den direkten Weg über die Türkei zurücknehmen würden. Gefahren sind wir allerdings bereits über 11 000 Kilometer.
Unterwegs genießen wir natürlich wieder die Ausblicke, diesmal aus der anderen Richtung. Am Morgen ist noch nicht allzu viel los, so können wir am Monument der Freundschaft auch mal Halt machen.
Und kurz darauf machen wir noch einen Stop bei einem der vielen Honigverkäufer. Wir dürfen uns einmal durchprobieren durch alle Sorten und am Ende steigen wir mit 2,5 Kilo Honig mehr ein. Diesmal hab ich sogar noch ein bisschen den Preis gedrückt. Man wird ja schlauer mit der Zeit ;-)
Und schneller als gedacht sind wir in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Erst hatten wir nicht so recht Lust auf Großstadt, aber von Elona und Ignaz haben wir einen guten Parkplatz mit Übernachtungsmöglichkeit empfohlen bekommen und so entschließen wir uns, doch einen Nachmittag in Tbilisi zu verbringen.
Wie es sich für eine Hauptstadt gehört, ist natürlich einiges los. Aber eigentlich ist es recht übersichtlich und am Parkplatz angekommen, der etwas oberhalb liegt, überlegen wir erstmal wie es weitergeht. Gleich nebenan gibt es eine Seilbahn, die zur alten Burg hinaufführt. Da sind wir dabei.
An einem Wochenende im Juli sind wir natürlich nicht die einzigen Touristen und wir müssen ganz schön anstehen. Aber von oben hat man natürlich einen prima Blick auf die Stadt. Das Stadtbild ist total gemischt aus alt und neu.
Wieder unten gibt’s noch ein Eis und auf dem Weg zum Womo treffen wir noch auf Bekanntes aus unserer Hauptstadt.
Ein Stück der Berliner Mauer als Zeichen der Freundschaft zwischen Georgien und Deutschland
Ein Stück der Berliner Mauer als Zeichen der Freundschaft zwischen Georgien und Deutschland
Wir sind irgendwie knülle, der Magen-Darm-Virus hat uns leider immer noch im Griff. Den restlichen Nachmittag und Abend verbringen wir im Womo mitten im Touristengewimmel, aber zur rechten Seite haben wir freie Sicht.
Zähneputzen mit Blick auf die Stadt hat auch was.
Zähneputzen mit Blick auf die Stadt hat auch was.

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Kommentare: 2
  • #1

    Jule (Samstag, 21 Juli 2018 21:58)

    Papa, Patrick und ich sitzen grad zusammen, um auf Davids geborenes Kind anzustoßen. Ein kleiner Mads Lennart ist es geworden :)
    Und wir fragen uns gerade, wieviel Kilometer ihr bisher gefahren seid ;) vielleicht könnt ihr uns diese Frage im
    Nächsten Blogeintrag beantworten :)
    Liebste Grüße von uns :)

  • #2

    Jule (Sonntag, 22 Juli 2018 06:30)

    Entschuldigung �� wir haben diesen letzten Blog nur überflogen weil wir einfach die Frage aktuell stellen wollten. Dass das nun hier zufällig schon drin stand, haben wir nicht gewusst �
    Danke für die Info �