Zum Kloster Dawit Garedja

Abends war noch ganz schön was los in Tbilisi inklusive Feuerwerk und wir mittendrin. Wir hatten ja direkt neben einer Sehenswürdigkeit geparkt und so wurden wir auch ein paar mal von vorbeilaufenden, deutschen Touristen angesprochen, die sich sehr für unseren Weg hierher und unsere Reise interessiert hatten. Aber dann konnten wir gut schlafen. 
König Wachtang wacht über die Stadt und nachts auch über unser Wohnmobil
König Wachtang wacht über die Stadt und nachts auch über unser Wohnmobil
Dann ist nochmal einkaufen angesagt. Vor dem Geschäft müssen wir noch warten, macht erst 9:30 auf. Na immerhin haben hier die Läden sonntags überhaupt auf.
Hmmm.....lecker lecker!
Hmmm.....lecker lecker!
Haselnüsse
Haselnüsse
Soviel haben wir gar nicht gekauft.....?!
Soviel haben wir gar nicht gekauft.....?!
Der Weg führt uns heute zum Kloster Dawit Garedja. Zuvor peilen wir unseren Übernachtungsplatz im Dorf Udabno an. Der Weg dahin ist wunderschön. Die Sonne hat sich erstmal verkrümelt, aber das trübt den Ausblick nicht wirklich.
Ein Georgier und eine Polin haben hier ein schönes Plätzchen geschaffen für allerlei Weltenbummler mitten in dieser Einöde. Es werden kleine Bungalows vermietet und es gibt auch eine große Wiese zum Campen. Es sind auch einige Leute da.
Wir brauchen erstmal ne Pause, fühlen uns immer noch ganz schwach.
Aber dann können wir es nicht lassen und machen uns noch auf den Weg zum Kloster. Es sind 13 Kilometer für die wir 45 Minuten brauchen. Straße alla „Loch an Loch und hält doch“.
Aber wir werden mit einer Landschaft entschädigt, die uns an die Mongolei erinnert. Wir waren zwar noch nicht da, aber so stellen wir es uns vor ;-) Naja ich kann zumindest die Aussicht genießen, Benni darf den Blick nicht von der Straße nehmen.
Am Felsenkloster gehen wir dann ein bisschen spazieren und wollten eigentlich unbedingt eine Wanderung machen, die von dort losgeht. Aber Klaas hat das Laufen aufgegeben, ich befürchte endgültig, und wir haben einfach keine Kraft mehr, ihn rumzuschleppen.
Interessant ist, dass das Kloster genau an der Grenze zu Aserbaidshan liegt. Du kannst also mit einem Fuß in Georgien und mit dem anderen in Aserbaidshan stehen. 
Grenzpatroullie
Grenzpatroullie
Auf dem Weg zum Womo treffen wir auf unser eigentliches Highlight. Wir hören ganz leises Gewimmer und als wir diesem folgen, finden wir eine Hundemami mit 6 kleinen Welpen, die wirklich gerade mal ein paar Tage alt sein können. Die Kleinen haben noch nicht mal die Augen auf. 2 von ihnen robben in die falsche Richtung und winseln nach ihrer Mami. Das ist wohl wieder ein Auftrag für mich. Sie sind aber auch wirklich soooooo niedlich. Nachdem alle gerettet sind und sich zusammengekuschelt haben, müssen wir uns dann aber doch trennen.
Auf dem Rückweg genießen wir nochmals die Einsamkeit fernab jeder Zivilisation, die wir hier jetzt endlich gefunden haben in Georgien. Bisher war immer viel los auf den Straßen und in den Städten, Georgien kommt mir richtig laut vor. Wir sind froh, hier endlich mal etwas Ruhe zu haben. Hoffentlich bleibt das so, denn das Kloster soll in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen werden und dann ist es wohl bald vorbei mit der Ruhe. Einige Reisebusse finden jetzt schon den Weg hierher. Aber zum Glück nicht, als wir da sind ;-)
Nun ist Benni an der Reihe. Es geht ihm ganz schön schlecht. Ach das ist aber auch ein Mist, sag ich euch! Wir werden es einfach nicht los.
Nachts regnet es mächtig doll, aber am Morgen hat es aufgehört und es gibt mal wieder eine warme Dusche für uns. Da geht’s gleich viel besser und wir beschließen weiter zu reisen. Wohin? Da könnt ihr gespannt sein!

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Kommentare: 1
  • #1

    Ingo HKP (Donnerstag, 26 Juli 2018 08:06)

    Hi Ihrse da , Ich hätte auf solch einer Tour den Womo wohl schon mit X Hunden vollgestopft ;) ... Die guten Kohlekompretten kauen, irgendwo solche Darmflorabakterienkapseln koofen und ein verlässliches Gedärm seih euch gewiss!!!! Lg und weiterhin Glück Auf :)