Im Tropicarium, am Balaton und in Bratislava

Am Vormittag eisen wir uns von unserem Platz los. Einige Erledigungen stehen noch an und dann umfahren wir Budapest einmal auf der Autobahn. Wir kommen am Tropicarium an, einem Aquarium und Terrarium. Kinderprogramm ist angesagt. Sie haben so tapfer die Stadtbesichtigung mitgemacht, da muss auch für sie mal wieder was drin sein. Hier gibt es einige coole Sachen zu sehen, wir haben Glück: Heute ist Haifütterung. Die ist nur einmal die Woche. Auch die Schlangen bekommen heute Mäuse zum Mittag. Und das sind richtige Schlangen hier. Bis zu 9 Meter lang, in Südostasien lebend. Na das steigert die Vorfreude ;-)
Am Nachmittag fahren wir zu einem kleinen See und genießen die Ruhe nach dem Stadtleben. Neben uns steht ein deutsches Womo, ebenfalls mit Kindern unterwegs, aber es kommt zu keinem Gespräch. Wir denken uns die gleiche Szene nach Georgien, Armenien oder auch in die Türkei. Sofort wäre man aufeinander zugegangen, hätte sich ausgetauscht. Aber hier geht es nun wieder unpersönlicher zu, die Weltreisestimmung ist einfach vorbei. Auch wir fühlen uns wie im stinknormalen Urlaub.
Man die Nacht war wieder kalt. Wir müssen zugeben, Campen macht nicht mehr so viel Spaß, wir haben auch Heimweh.
Nun geht es Richtung Balaton, DEM Urlaubsziel der Ungarn, aber auch anderer Nationen, vor allem der DDR. Nun gut, dieses Land gibt es nicht mehr, aber wir wollen es trotzdem erwähnen, ist es doch unser Heimatland ;-)
Für uns geht es zu einer Sommerrodelbahn und da lassen wir es nochmal ordentlich krachen. Naja, 3 mal zumindest, dann sind wir 20€ los. Ganz schön teuer der Spaß. Aber war cool!
Danach toben sich die Jungs noch auf dem großen Spielplatz aus und wir suchen uns ein Plätzchen am See. Hier haben wir Glück. Das ganze Ufer des Balatons ist zwar umzäunt, aber das Freibad kostet um die Jahreszeit keinen Eintritt mehr, das Tor steht aber trotzdem auf. Spielplatz, Wiese, Toiletten, Fitnesspark, alles da :-)
Nach einer ruhigen Nacht geht es in die Slowakei. Keine Grenzkontrollen mehr, alles ist offen, dafür müssen wir wieder 10€ Mautgebühren abdrücken. In Ungarn waren es übrigens stolze 18€.
Wir steuern direkt Bratislava an. Parken können wir auf einem riesigen, kostenlosen Parkplatz direkt am Fluss. Dieser Platz soll dann auch gleichzeitig unser Nachtlager sein. Wir laufen über die Brücke und werfen mal wieder einen Blick auf die Donau, die uns ja nun auch schon eine Weile immer mal wieder begleitet.
Bratislava wirkt wie ausgestorben, aber in der Altstadt tummeln sich dann alle. Hier gibt es schöne Gassen mit Altbauten, jede Menge Touristände und Straßenkünstler.
Nach einer Weile kommen wir am Womo an und die Jungs gehen noch auf den nahegelegenen Spielplatz. Zurück kommt Klaas mit einem Loch im Kopf, er ist von der Seilbahn gefallen. Wenn man einmal nicht mitkommt..... Nun hat der Verbandskasten doch noch seinen Zweck erfüllt.
Das Drama des Tages ist allerdings, dass wir unsere Videokamera vergessen haben. An der Rodelbahn gestern. Und mit der Kamera natürlich auch die letzten Aufnahmen. So ein riesengroßer Mist :-(((
Die Burg von Bratislava bei Nacht.
Die Burg von Bratislava bei Nacht.

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