Pai

Nun geht sie zu Ende, die Woche in Pai. Es hat gut getan, mal wieder etwas länger an einem Fleck zu bleiben und sich auszubreiten. Unsere Tage sahen in etwa so aus: Ausschlafen, ausgiebiges Frühstück.
Danach ging es entweder in den Pool oder wir machten mit unserem Mopeddi (Wortschöpfung von Klaas) die Gegend unsicher.
Ausflugsziele waren der Pam Bok Wasserfall.
Und gleich in der Nähe der Landsplit. Dieser Riss in der Erde entstand 2008 durch ein Erdbeben. Man kann direkt durch laufen und sich danach kulinarisch verwöhnen lassen. Eine Familie hat dort diverses Obst, Gemüse und Nüsse angebaut und gegen eine kleine Spende bekommt man lauter Köstlichkeiten aus dem Garten und dem Bananenwäldchen. Alles natürlich Bio/Öko/Fairtrade!
Auch der Mor Phaeng Wasserfall direkt im Dschungel war schön anzusehen und die Jungs konnten sogar ein bisschen baden gehen.
Ein bißchen Kultur kam natürlich auch nicht zu kurz.
Heute gibt es mal nicht so viele Worte, ich hab eine kleine „Schreibblockade“ oder auch einfach mal gerade keine Lust. Keine Sorge, bald gibt es wieder ausführlichere Berichte.
Hier mal noch ein paar Impressionen aus Pai und der grünen Umgebung. Und auch so manchem Getier, welches man zumindest auf die Schnelle noch fotografieren konnte. Die Schlange war zu schnell im Gebüsch verschwunden, was nachts in unserem Bad randaliert hat, wissen wir nicht und warum morgens ein toter Gecko auf dem Bett liegt, ist auch nicht auszumalen. Wuahahaha!!
Unser abendlicher Weg führte uns zum Nachtmarkt, der hier zwar gänzlich auf Touristen ausgelegt ist, aber jeden Abend uns definitiv satt machte und uns immer wieder zum Staunen brachte. Alle Speisen werden direkt frisch vor deinen Augen zubereitet, es gibt viele vegetarische und vegane Gerichte. Achtung, die folgenden Bilder bitte nicht bei Hungergefühlen anschauen!
Einen Abend waren wir zum Essen mit Dieter verabredet. Wir hatten ihn in Armenien kennengelernt und wie der Zufall es so will, waren wir nun gleichzeitig am selben Ort angekommen auf unterschiedliche Art und Weise. Total irre! 4 Monate waren seit unserem letzten Aufeinandertreffen vergangen und es gab natürlich jede Menge auszutauschen, denn Dieter fuhr den ganzen Weg mit seinem Motorrad und ist auch noch lange nicht am Ende seiner Reise angekommen.
Wir verabschieden uns nun von Pai. Ein interessanter Fleck Erde, aber wir waren wohl mit anderen Vorstellungen hierher gekommen. Wir hatten uns Idylle, Ruhe, Abgeschiedenheit erhofft, das aber leider nicht gefunden. Vielleicht war es vor ein paar Jahren noch so, aber mittlerweile ist der Partytourismus hier angekommen, der Altersdurchschnitt liegt deutlich unter unserem und dabei dachte ich eigentlich, wir wären noch recht jung.... Hier fühlten wir uns jedenfalls alt. Jeden Abend dröhnt von irgendwo her laute Musik. Nun gut, jetzt können wir sagen, wir waren hier gewesen, haben uns selbst ein Bild gemacht und gut ist.
Auf jeden Fall werden wir unseren Mopeddi sehr vermissen. Der war wirklich cool und es hat super viel Spaß gemacht, damit durch den Gegend zu heizen. Der wird wirklich fehlen!!

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