Alltag

Hier möchten wir euch kurz auflisten, was wir alles für die Reise geändert bzw. beantragt haben.

Wohnung

 

Unsere Wohnung wird untervermietet für den Zeitraum von 11 Monaten, sodass wir aus dem Flieger direkt wieder in unser altes Zuhause zurückkehren können.

Zunächst lief die Suche etwas schleppend, aber als der Abreisetermin immer näher rückte, meldeten sich doch einige sympathische Leute.

 

Kreditkarte

 

Bisher waren wir bei der Commerzbank. Die Konditionen für eine Weltreise waren aber eher schlecht. Also beantragten wir eine neue Karte mit besseren Konditionen bei der Santander Bank. Außerdem wollten wir  mit 2 verschiedenen Karten Reisen. Jetzt besitzen wir eine Master und eine Visa Karte.

Auto

 

Unser Auto haben wir Opa und Oma geliehen, da Sie Ihres verkauft haben. Sie kauften uns das Auto ab und wir kaufen es nach der Reise wieder zurück. 

Wohnmobil

 

Unser geliebtes Womo verdient hier natürlich eine extra Spalte. Schließlich soll es uns für 7 Monate ein treuer Begleiter sein.

Es ist ein Fiat Ducato, Baujahr 1995 OHNE Turbodiesel. Das bedeutet, wir sind langsam unterwegs, SEHR langsam. Wir werden auf Autobahnen von großen LKW´s überholt, quälen uns Bergpässe im 1. Gang bei max. 10 km/h hoch und zeitweilig sieht man bei einem Blick aus dem Fenster sogar, wie wir von Fliegen überholt werden.

Trotzdem hat er uns bis jetzt überall mehr oder weniger zuverlässig hingebracht und wir fühlen uns dort zu Hause. Vor der Reise stand nochmal eine Inspektion auf dem Plan und die ein oder anderen Ausbesserungsarbeiten oder Verschönerungen.

Auslandskrankenversicherung

 

Nach langer Recherche im Internet entschieden wir uns für die HanseMerkur Versicherung. Da wir zwischendurch kurz wieder in Deutschland einreisen, ist es etwas billiger, als wenn wir 12 Monate am Stück reisen. Wir zahlen insgesamt ca. 1000€.

Bürgeramt

 

Zum Glück gab es dort nicht all zuviel zu beantragen. Beide Kinderreisepässe mussten aktualisiert werden und wir benötigten beide einen internationalen Führerschein. Leider musste Anja zunächst einen komplett neuen Führerschein beantragen, da auf dem alten noch ihr Geburtsname stand. In Deutschland ist das kein Problem, aber um Probleme im Ausland zu vermeiden, sollte auf allen Dokumenten der gleiche Name stehen.

Job

 

Das ist wahrscheinlich die größte Frage, die ihr euch stellt. Ganz einfach! ELTERNZEIT. Wir haben für jedes Kind noch 12 Monate Elternzeit offen. Und wie kann man diese Zeit besser nutzen, als 12 Monate zusammen die Welt zu entdecken?!

Der Vorteil an Elternzeit ist, dass wir krankenversichert sind (solange wir in Deutschland sind) und das weiter in unsere Rentenkasse gezahlt wird. Anspruch auf Elterngeld haben wir natürlich nicht. Hätte das mit der Elternzeit nicht funktioniert, hätten wir unsere Job's gekündigt. 

Bei unserer Berufswahl haben wir wohl keine Probleme von heut auf morgen einen neuen Job zu finden. Aber mit der Elternzeit ist es dann doch einfacher. Unsere Arbeitgeber haben wir rechtzeitig informiert (im Oktober). Die Reaktion war unterschiedlich, aber positiv.

Nach der Reise steht uns die Tür wieder offen.

Verträge

 

Aktuelle Verträge, wie Fitnessstudio, AmazonPrime oder Zeitungsabonnents wurden gekündigt.

Handyverträge angepasst und neu abgeschlossen. Der Beitrag zur Riesterrente auf das Minimalste reduziert.

Sonstiges

 

Die Post leiten wir per Nachsendeauftrag an meine Eltern um. Sie erhalten auch alle wichtigen Dokumente und Generalvollmachten.

Sie sind sozusagen unsere Urlaubsvertretung für 12 Monate:-) Vielen vielen Dank dafür!!!

Die Aufgabe ist auch nicht zu unterschätzen! Abgesehen von den ganzen Briefen und Papierkram, müssen sie Lenny im Oktober an der Grundschule anmelden. Wir hoffen, dass das mit einer Vollmacht kein Problem wird. Und wenn doch...? Dann halt Pech. Es wird sich schon jemand melden, wenn wir wieder da sind. Es gibt ja in Deutschland eine Schulpflicht! Was für ein Glück.....

Außerdem brauchen wir für einige Tage eine Unterkunft in Berlin, wenn wir mit unseren Wohnmobil wieder da sind. In den Tagen müssen wir unser Wohnmobil irgendwo unterstellen und die Rucksäcke packen. Zum Glück können wir da auf unsere Eltern zählen.